Mechanischer Einbruchschutz

Die Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen empfehlen die sicherungstechnische Nachrüstung, insbesondere von Türen und Fenstern, mit mechanischen Sicherungseinrichtungen. Voraussetzung für die Wirksamkeit dieser Einrichtungen ist neben ihrer Belastbarkeit auch die sicherungstechnisch fachgerechte Montage.

Einfamilienhäuser lassen sich mit einem mechanischen Einbruchschutz wirksam schützen, wenn alle möglichen Zugänge gleichermaßen gesichert sind – sowohl ebenerdig als auch in oberen Etagen. Bei Wohnungen in oben gelegenen Stockwerken ist vor allem die Haupteingangstür zu sichern. Erdgeschosswohnungen müssen ebenso gesichert werden wie Einfamilienhäuser. Die mechanische Sicherungstechnik umfasst neben einbruchhemmenden Türen und Fenstern in allen Varianten auch Rollladen- sowie Gitterelemente sowie Lichtschachtabdeckungen.

Ergänzend zum mechanischen Schutz kann in die Haus- und Wohnungstür ein Weitwinkelspion (mind. 180 °) eingebaut werden.

Der Bereich vor der Tür und der Zugangsweg sollten ausreichend beleuchtet sein. Die Schaltung kann auch automatisch durch einen Bewegungsmelder erfolgen.

Darüber hinaus können Sie sich mit einer Türsprechanlage, in Kombination mit einer Videokamera, vor ungebetenen Gästen schützen.

Oft scheitern Einbrecher an vorhandener Sicherungstechnik! Die Polizei geht davon aus, dass der Einbruchversuch nach drei bis fünf erfolglosen Minuten an Fenster oder Tür aufgegeben wird.

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