Einbruchschutz Finanzierung

Es gibt zwei Möglichkeiten wie sich der Staat an der Finanzierung der Einbruchschutzmaßnahmen beteiligt. Entweder über die Steueranrechnung für Handwerkerleistungen bei selbst genutzem Wohnraum oder über eine Förderung der KfW Bankengruppe mit 10 %. Maßnahmen gegen Wohnungseinbruch sind z.B. Einbau oder Aufarbeitung von Fenstern, einbruchhemmende Türen sowie der nachträgliche Einbau von Rollläden und Fenstergittern. Zusätzlich werden auch der nachträgliche Einbau von elektrischen Antriebssystemen bei Rollläden, der Einbau von Bewegungsmeldern, Systemen zur Einbruchs- und Überfallmeldung gefördert.

Ab dem 21. März 2017 werden von der KfW für den Einbruchschutz auch kleinere Sicherheitsmaßnahmen gefördert. Bei der KfW wird das Programm unter dem Zuschuss "Altersgerecht Umbauen - Investitionszuschuss (455)" geführt.

Folgende Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz werden gefördert:

  • Einbau einbruchhemmender Haus- und Wohnungseingangstüren nach DIN EN 1627 (oder besser)
  • Einbau von Nachrüstsystemen für Haus- und Wohnungseingangstüren (z. B. Türzusatzschlösser, Querriegelschlösser mit/ohne Sperrbügel)
  • Einbau von Nachrüstsystemen für Fenster (z. B. aufschraubbare Fensterstangenschlösser, drehgehemmte Fenstergriffe, Bandseitensicherungen, Pilzkopfverriegelungen)
  • Einbau von intelligenten Systeme für Haustüren (z. B. Kamerasysteme, intelligente Türschlösser)
  • Einbau von Türspionen

 

Die Einzelmaßnahme zum Einbruchschutz wird mit 10% der förderfähigen Kosten, bis maximal 1.500€ pro Wohneinheit gefördert. Der Mindestförderbetrag beträgt 200€.

Hinweis: Es ist keine Kombination mit einer steuerlichen Förderung gemäß § 35 a Absatz 3 EStG (Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen)

Das Online-Formular zum Beantragen direkt bei https://www.kfw-formularsammlung.de

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